Berufspädagogische Gesamtkonzeptionen

Eine Konzeption in der Beruflichen Bildung sollte idealer Weise eine Gesamtvision sein, um das Zusammenspiel der unterschiedlichen Bereiche wie Ausbildung am Arbeitsplatz, theoretischer Unterricht, Projekte, Beurteilung und Prüfungen aufeinander abzustimmen, optimal miteinander zu verknüpfen und für die Praxis wirksam zu machen. Im Rahmen einer Gesamtkonzeption lassen sich Innovationen besser entwickeln, implementieren und den jeweiligen Wirkungsgrad erhöhen. Ein „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ in der Beruflichen Bildung kann so Teil des Unternehmensprozesses sein und in bestehende Personalentwicklungskonzeptionen bzw. Unternehmensleitlinien eingebettet werden. Reich & Partner bietet Ihnen unser Expertenwissen und Know-how an, das auf einer 25-jährigen Erfahrung beruht:

  • Entwicklung und Optimierung berufspädagogischer Gesamtkonzeptionen
  • Lebensalterszentrierte Lernkonzepte und Lernsupervisionen: „Lebenslanges Lernen - Lernen in jeder Lebensphase“
  • Lernberatung für Nachwuchskräfte und erwachsene Lerner
  • Entwicklung und Optimierung von Beurteilungssystemen
  • Evaluation von Ausbildungssystemen*

* Reich, Kersten: Evaluationsinstrumente in der Beruflichen Bildung, Deutsche Rentenversicherung, Berlin 2004

„Fördern vor Beurteilen“

Ein konsequentes Human Ressource Management beginnt mit der gezielten Ausbildung und Förderung der Nachwuchskräfte. „Fordern und fördern“ als Zielsetzung betrieblicher Nachwuchsförderung braucht deshalb eine Beurteilungspraxis, die alle Nachwuchskräfte herausfordert und individuelle Potenziale erkennt. Vier Prinzipien unterstützen die Entwicklung eines innovativen Beurteilungssystems:

  • Fördern vor Beurteilen,
  • Enge Anbindung der Förder- und Beurteilungskriterien an die Praxis des Ausbildungsberufes,
  • Orientierung der Förder- und Beurteilungskriterien auf konkret beschreibbares Verhalten und
  • Entwicklung von Schlüsselfragen zur Beurteilung der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.

Beurteilungen finden in der Berufspädagogik aber auch gezielt im Unterricht und vor allem bei Prüfungen statt. Beurteilungen sollten hierbei möglichst objektiv (nachvollziehbar und durch Kriterien geleitet) als auch gerecht sein. Für den Unterricht sind hierzu vor allem Empfehlungen für Klausuren notwendig. Für Prüfungen sind entsprechend der Anforderungen geeignete Prüfungsverfahren zu entwickeln und umzusetzen. In beiden Bereichen verfügt Reich & Partner über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung. In Prüferhandbüchern haben wir erfolgreiche Verfahren entwickelt und dokumentiert. Unsere Erfahrung sagt: Die berufliche Bildungspraxis von Unternehmen wird stark durch die Prüfungsnormen, die am Ende stehen, bestimmt. Deshalb ist es sehr wichtig, alle Beurteiler und Prüferinnen* im Rahmen des Gesamtkonzeptes zu trainieren.

* Reich, Kersten: Handlungsorientierte Abschlussprüfung für Sozialversicherungsfachangestellte. Ein Prüferhandbuch für Prüfungsausschussmitglieder, Deutsche Rentenversicherung Bund, Würzburg 2007

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